| Georg Kaser
noch gerade am letzten Tag im Jahr 1953 in Brixen (Südtirol / Italien) das Licht der Welt erblickt (31.12.53) wohne ich zur Zeit mit meiner Frau Annelies und meinen drei Kindern Miriam, Philipp und Max in Tils, einem kleinen Dorf, zehn Minuten Autofahrt vom Städtchen Brixen entfernt.
Nach anfänglichen ersten Versuchen im Kindergarten als Schauspieler im Märchen "Schneewittchen" und folgenden Verirrungen im kulturell -volkstümlichen Bereich, erlernte ich vorerst einen "seriösen" Beruf: Schriftenmaler, Vergolder, Dekorateur, Grafiker und Siebdrucker. Den väterlichen Betrieb führte ich einige Jahre selbständig weiter. Dann holte mich meine ehemalige kurze Begegnung mit dem Theater ein.
1975 gründete ich die Theatergruppe "Kulisse" organisierte und spielte bis 1977 bei mehreren Stücken mit.
1980 habe ich das erste Südtiroler - Kleinkunsttheater "Gruppe Dekadenz" im Anreiterkeller in Brixen ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg wurden eigene Kabaretts, Theaterstücke und Gastproduktionen angeboten.
Nun hatte sich mein Kindheitstraum verwirklicht; ich hatte in der Theaterwelt Fuß gefasst. 1988 löste ich meinen Malerbetrieb auf und entschied mich damit für eine Karriere in der Theaterwelt. Bis 1992 widmete ich mich ausschließlich dem Kellertheater: als Schauspieler zahlreicher Kabaretts und Theaterproduktionen, als künstlerischer Leiter und Bühnenbildner.
1992 nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der "Gruppe Dekadenz, gründete ich 1993 den Theaterverein "Theakos", den ich seit 1995 leite.
1996 entstand "Kasers Wandertheater". Auf dem Wanderwagen wird im Sommer Freilichttheater an verschiedenen Orten präsentiert.
Neben den Eigenproduktionen und verschiedenen Regiearbeiten spielte ich als Gastschauspieler bei mehreren Bühnen mit.
Nach einem Festengagement als Schauspieler von 1999-2003 für zehn Monate im Jahr bei den Vereinigten Bühnen Bozen im Neuen Stadttheater Bozen, arbeite ich wieder als freier Schauspieler und Regisseur. Mit meinen Eigenproduktionen gastiere ich in verschiedenen Theatern und auf der Wanderbühne. |